VDSt Kiel

korporativ - sympathisch- traditionsbewußt

VDSt Kiel
Feuer, wir bringen Euch Feuer
Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 16:01 Uhr

Es ist ein Freitag, der 25.11. 2011. Wie üblich, hatte der VDSt Kiel zur
Feuerzangenbowle geladen. Dem Ruf waren viele Personen gefolgt. Sie
kamen alleine oder in Begleitung, waren in Anzügen oder wunderschönen
Abendkleidern erschienen. Natürlich hatten die Aktiven und Inaktiven
für diesen feierlichen Anlass alles perfekt vorbereitet. Es standen also
Bowle, Zucker und vor allem Rum bereit. Der Kneipsaal war wunderschön
geschmückt und die Tafel aufgebaut. Dazu gehörten auch kleine
Leckereien, wie Lebkuchen und Spekulatius. Kerzenlicht tauchte den
Raum in ein schummriges Licht und auf der Leinwand im Hintergrund
flackerte der Vorspann des Films, den alle sehnsüchtig erwarteten, „Die
Feuerzangenbowle“.

Nachdem die Reihen gefüllt und die Anwesenden Platz genommen hatten,
begannen die Füxe die heiße Bowle nach oben zu bringen. Sie war zuvor
im Keller vorbereitet und mit Zitronen, Orangen und wichtigen anderen
Zutaten erhitzt worden, daher legte sich nun ein lieblicher, aromatischer
Duft über den Kneipsaal. Nun begann das wirklich Magische, denn nun
wurde die Bowle in die Schalen geschüttet. Dies war der erste Schritt von
Dreien um die Stimmung im Raum zum Glühen zu bringen. Der zweite
Schritt war es, die Zuckerhüte auf die Zangen zu legen und diese mit
Rum zu tränken. Doch der wichtigste Schritt, nämlich der Dritte, musste
noch folgen, um den gesamten Ablauf zu vollenden, um die Augen der
Personen und die Bowlen zum Leuchten zu bringen und um die normalen
Bowlen, endlich in das zu verwandeln nachdem sich alle so herzhaft
sehnten, Feuerzangenbowle. Es war das wirklich Magische des Abends,
das Anzünden des Zuckers. Danach konnte jeder beobachten wie die blau
leuchtende Flamme des Feuers den Zucker langsam zum Schmelzen brachte
und dieser sich in die Bowle ergoss.

Nachdem endlich die Feuerzangenbowle in den Töpfen köchelte, war
es an der Zeit den Film zu starten und die Zuschauer in seinen Bann zu
ziehen, doch auch sie zu belustigen mit dem Unsinn, den Hans Pfeiffer und
seine Begleiter anstellten. Jedoch geriet dieser im Laufe des Abends in
den Hintergrund und in den Vordergrund rückten die Gespräche mit den
beisammen sitzenden Person. Dabei entwickelte sich, wohl auch durch die
Bowle, eine entspannte Atmosphäre, die dazu führte,

dass man sich über alle Themen die das Leben so zu bieten hat
austauschte. So flogen die Stunden dahin und der Abend endete schließlich
mit guter Laune und schönen Erinnerungen für alle Beteiligten.

 

 
Das Duell des Jahres
Mittwoch, den 28. September 2011 um 17:22 Uhr

Fuxia vs. Burschen

und

Klitschko vs. Haye

Es war um 15:23 am 2. Juli 2011, als der Senior Klaas Werger- von Bergen durch den Fuxmajor Andreas Zöllner telefonisch auf eine Nachricht im Postfach des Schriftwartes hingewiesen wurde. Der Inhalt beschränkte sich auf wenige Worte: Fuxia auf der Flucht. Kommt und holt uns!

Eine halbe Stunde zuvor war die Fuxia geschlossen vom Haus des VDSt Kiel aufgebrochen, um das Weite zu suchen. Bis Mitternacht mussten die Burschen sie einfangen, oder ihre Reisekosten und Spesenabrechnung übernehmen. Einzige Bedingung: Halbstündlich musste eine Standortmitteilung an die Burschen erfolgen, um ihnen die Möglichkeit zur Verfolgung zu geben. Catch me if you can! Das Spiel konnte beginnen.

Zum Zeitpunkt, als der Senior über die Flucht erfuhr, befanden sich die Füxe mit ihrem Fuxmajor bereits im Regionalexpress nach Hamburg. Er fiel aus allen Wolken, tobte vor Wut und lehnte es rundheraus ab, eine Verfolgung in die Wege zu leiten, zumindest machte er die Fuxia dies glauben.

 

Schon eine Bahn später befand er sich dann aber ebenfalls auf dem Weg nach Hamburg um die nichtsahnenden Füxe einzufangen. Derweil waren diese bereits in Hamburg eingetroffen und machten sich auf den Weg in den am Stadtrand gelegenen Stadtteil Eidelstedt, um dort im frisch erworbenen Anwesen des Alten Herren Bubenzer vorübergehend Unterschlupf zu finden. Dieser empfing die flüchtenden mit Kaffee, Kuchen und auch einem kühlen Bier. Frisch gestärkt und immer noch im Glauben die potentiellen Verfolger hätten bereits in Kiel aufgeben, machte man sich gegen 19:00 Uhr wieder auf den Weg, denn so ganz wollte man dem Frieden dann doch nicht trauen.

 

AH Bubenzer brachte die Füxe mit dem Auto in den benachbarten Stadtteil Stellingen, wo sich bekanntlich der Volkspark sowie das einst nach selbigem benannte Stadion befinden. Nun wollte es der Zufall, dass an diesem Tag hier die Weltmeisterschaft im Schwergewicht im Kampf Wladimir Klitschko gegen David Haye entschieden werden sollte. Auf gut Glück ging man dort vorbei und erkundigte sich nach Karten. Ein freundlicher Mann aus Liverpool hatte dort noch genau die benötigte Anzahl Karten für Plätze in schlechtester Lage zu einem bezahlbaren Preis übrig. Schnell war der Deal gemacht und kurz nach 20:00 waren die Einlasskontrollen passiert und der Innenbereich des Stadions betreten. Dort „verliefen“ sich die orientierungsschwachen Füxe und fanden sich unvermittelt auf Plätzen wieder, welche direkt am Ausgang der Katakomben zum Ring, einen Nennwert von €1200, in Worten: Tausendzweihundert, pro Sitzplatz aufwiesen. Nun fühlte man sich endgültig sicher vor den Verfolgern, da diesen es wohl kaum gelingen würde in das nominell ausverkaufte Stadion hineinzukommen.

 

Doch kurz nach 22:00 Uhr geschah das Unglaubliche. Ein Tippen auf der Schulter, der Blick nach Hinten. Es war der Senior Klaas Werger- von Bergen. Die Flucht war gescheitert.


Dem Erlebnis tat das allerdings keinen Abbruch. Intensive Vorkämpfe und ein spannender WM-Kampf über volle 12 Runden und das alles bis zum Schluss von Spitzenplätzen aus. Abgerundet wurde dieser Ausflug mit einem feuchtfröhlichen Besuch auf dem neuen Haus des VDSt Straßburg-Hamburg-Rostock in der Gurlittstraße wenige Meter von der Außenalster. Am 3. Juli um 07:00 Uhr morgens war dann der Kieler Hauptbahnhof wieder erreicht und zwei große Kämpfe waren entschieden. Wladimir Klitschko hatte einen weiteren Weltmeistertitel errungen und der Senior des VDSt Kiel hatte die Fuxia gefangen und wieder nach Kiel eingebracht und triumphierte so im Namen des Burschensalons über den Fuxenstall. Doch weder Klitschko noch die Burschen werden sich auf ihren Lorbeeren ausruhen können.

 

Die nächste Herausforderung wird nicht lange auf sich warten lassen.    

 
Vorbereitungen zum WS 2011/12
Freitag, den 09. September 2011 um 14:25 Uhr

Die Vorbereitungen zum WS 2011/12 laufen auf Hochtouren. Es sind noch Arbeiten am Haus zu erledigen, aber ansonsten steht alles auf 'go'. Wer sich noch an kleineren Aufgaben beteiligen möchte, melde sich gerne beim Senior der Aktivitas oder den Alten Herren Wurr und Barth.

 

 

 
Semesterantrittskneipe WS 10/11
Samstag, den 06. November 2010 um 14:36 Uhr

 

Antrittskneipe Göteborg

Der weiße Koloss, die „Scandinavica“ der Stena-Line, liegt ruhig im Wasser, als wir den Schwedenkai betreten.

Über ein Bus-Shuttle fahren wir ins Innere der 1.700 Passagiere fassenden Fähre. Anschließend konnten, während die einen noch ihre Zimmer suchten, andere bereits mit einem Flens in der Hand das Schiff erkunden. Hier wird dem glücklichen VDSter wirklich alles geboten: Ein luxuriöses Buffet, mehrere Bars, ein Nachtclub, ein Casino, Internetzugang, weltweite Nachrichten, eine Bibliothek, mehrere Sonnendecks uvm. (zugegeben, die kühle Ostseeluft ließ ein Sonnenbad nur bedingt zu…)

Am nächsten Morgen liefen wir im Hafen Göteborgs ein. Wir nahmen an einer kurzen Stadtführung teil und sahen uns die bunte Szenerie, die nach Stockholm die zweitgrößte Stadt Schwedens ist, einmal genauer an: Hinter dem Hafenviertel, das vor einfallslosen Blockbauten, die auch in weiten Teilen Kiels anzutreffen sind, nur so strotzt, sah man breite Straßen, Prachtbauten, schöne Autos und vor allem wunderschöne Schwedinnen. Die gibt’s in Kiel nicht.

Abends konnte man ein herrliches Buffet genießen und danach gemütlich über das Deck in den Konferenzraum „Düsseldorf“ gehen, wo die Kneipe stattfand. Die Bierversorgung wurde mit "Norrlands Guld" improvisiert, das Schiff erbebte bei starkem Seegang und Rauchen war die gesamte Kneipe über nicht erwünscht. Doch die Situation und das Erlebnis an sich, machten dies alles wieder wett.

Am darauffolgenden Morgen liefen wir bei 2-3 Windstärken in der Kieler Förde ein, die Rucksäcke wurden vom restlichen selbstmitgebrachten Bier erleichtert, der Kieler Boden geküsst…

Der Gedanke hinter dem Ausflug war nicht nur die Semesterantrittskneipe, die auf diese Art einen außerordentlich würdigen Rahmen bekam, sondern die Möglichkeit, etwas zu sehr zur Gewohnheit gewordenes wieder neu zu gestalten. Nicht dass man denkt, dass in Kiel ungern gekneipt würde, aber der Drang nach dem Extravaganten war diesmal zu stark. Durch die AHAH Lübke- Detring und Rathje kam im Sommer der Vorschlag, die Stena-Line miteinzubeziehen. Nicht nur ein Großteil der Planung, sondern vor allem der Verantwortung lag bei ihnen, weshalb wir ihnen sehr dankbar sind. Die beiden haben es gewagt, 12 Aktive und 5 Alte Herren nach Göteborg zu bringen. Ihr Maß an Vertrauen in die Aktiven und Glauben an die Sache sind bei solchen Unterfangen essentiell.

In diesem Sinne kann ich allen Bundesbrüdern, die eine Idee haben, sich jedoch nicht trauen, sie durchzusetzen, weil zu viel schiefgehen kann, nur raten, sich ein Herz zu fassen und es zu versuchen. Man glaubt nicht, was passieren kann, wenn eine Idee erst einmal ausgesprochen ist.

 
Tübingen und Laboe...
Dienstag, den 20. April 2010 um 21:36 Uhr

Samstag! Tolles Wetter, ordentlich Wind und gut gelaunte Leute vom VDSt zu Tübingen adH. Mehr braucht es nicht um den Tag lustig zu gestalten.

Wir fanden uns alle am Samstag um 10 Uhr zur gemeinsamen Fahrt ein. Nach einem herzhaften Frühstück mit allerlei Aufschnitt und Kaffee wurde auf die noch fehlenden Bundesbrüder gewartet, welche nicht im Niemannsweg wohnen. Der Senior Niklas Hausmann hatte die genaue Abfahrtszeit für die Fähre nach Laboe herausgesucht, sodass wir rechtzeitig gemächlich in Richtung Pier aufbrachen. Kaum auf der Fähre donnerte diese erstmal gegen einen Poller im Wasser und Julian Rauch konnte am eigenen Leib erfahren wie heiß der Kaffee von Till Werger von Bergen noch war. Nachdem wir in Laboe ankamen, stiefelten wir in Richtung U-Boot und Marineehrenmal. Zuvor gönnten sich aber einige Bundesbrüder ein leckeres Softeis. Beim Ehrenmal angekommen teilte sich unsere Gruppe auf, da die Bundesbrüder Dürhager, Bresse und Albrecht lieber ein Fischbrötchen essen wollten und das Ehrenmal bereits kannten.

 

Kitesurfer am Laboer Strand

 

Nachdem sich die Gruppe wieder vor dem Ehrenmal eingefunden hatte, sollte es auch schon wieder Richtung Heimat gehen. Auf dem Rückweg wurde an der Fährmohle Halt gemacht, da das Minensuchboot "Laboe" vor Anker lag und zu Erbsensuppe, Getränken und Knotenkunde lud. Besonders die Teilnehmer des Sportbootführerscheins interessierten sich für das Letztere und ließen sich noch so einiges beibringen. Nach ca. 1 Stunde Aufenthalt an der Mohle bestiegen wir gesättigt und etwas erschöpft die Fähre. Die Rückfahrt war sehr entspannt, da die meisten von uns es sich auf einer gepolsterten Bank unter Deck gemütlich machten. Lediglich eine Diskussion über Filme brachte einige Bundesbrüder noch einmal ins Geschehen zurück, denn nicht alle waren der Ansicht, dass Uwe Boll ein ernstzunehmender Regisseur sei. Nachdem wir wieder auf dem Festland angekommen waren, ging es direkt zurück zum Haus, da wir später noch in Richtung Holtenauer Straße wollten um bei Schweinske zu Abend zu essen. Lediglich die Bundesbrüder Bresse und Dürhager verabschiedeten sich frühzeitig, da sie jeweils zu Hause essen wollten.


Linus Bresse

 

 

 


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